Weimar PorzellanWeimar Porzellan

Porzellan

Weimar steht für mehr als 200 Jahre Erfahrung in der Porzellankunst, in der stilvollen Fertigung des „weißen Goldes“. Nach Erteilung der Konzession zur Porzellanproduktion am 01.07.1790 legte der aus Magdeburg stammende Fabrikant Christian Speck den Grundstein für jene Thüringer Manufaktur, die sich auch in den Folgejahren eng mit der Stadt Weimar verbunden fühlte.
So erkannte bald auch der Weimarer Hof die Güte und Gediegenheit dieses Porzellans aus dem kleinen Städtchen Blankenhain. In einem Brief an Frau von Stein bemerkte der große Dichter und Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe:

Porzellan

„...das Porzellan ist gut, besser als man es ganz in der Nähe zu machen vermag und nicht teurer.“


Bereits im Jahre 1797 beteiligte sich die Manufaktur an der Leipziger Messe. Die Fabrikmarke war zunächst ein blaues „S“, welches 1887 das sächsische Rautenschild des Weimarer Hofes als Schutzmarke erhielt. Nach 1924 ergänzte man Krone und Lorbeerkranz und fügte den geschützten Schriftzug „Weimar-Porzellan“ bei.

Qualitätsporzellan im Service- und Geschenkartikelbereich mit traditionellem Anspruch in hoher Veredlung zu fertigen – das ist das Anliegen seit nunmehr 200 Jahren. Das Markenporzellan ist die ideale Verbindung von traditionellem Thüringer Porzellanhandwerk mit den heutigen technischen Möglichkeiten.

Der Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)

Porzellan

Erinnert an Maria Pawlowna, (1786-1856)
Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach

Der gelehrte Phillip von Siebold brachte den Blauglockenbaum aus Mittelchina nach Europa.
Er benannte den Baum zu Ehren der SChwester von Maria Pawlowna, Anna Pawlowna, Königin der Niederlande, Paulownia imperialis (später Paulownia tomentosa).
Standorte in Weimar: Orangerie Belvedere, Park an der Ilm in der Nähe vom Liszt-Haus, in orivaten Gärten.